Projekte

sprungmarken_marker_351

Laufende Projekte

SUST(R)AINPRO-KIT: Systematische Unterstützung und Schaffung von Strukturen für eine Transparente Infrastruktur für mentale Gesundheit im Promotionsprozess am KIT

Das Projekt SUST(R)AINPRO-KIT verfolgt das Ziel, nachhaltige Strukturen am KIT auf- und auszubauen, um die mentale Gesundheit von Promovierenden zu fördern sowie psychische Belastungen zu reduzieren. Da bestehende Angebote am KIT primär akute Beratung und Krisenintervention (Sekundär-/ Tertiärprävention) im Fokus haben, konzentriert sich das Projekt auf die Primärprävention im Bereich der mentalen Gesundheit. Hierbei sollen vorhandene interne und externe Angebote systematisiert und ein Netzwerk aus Akteuren und Zielgruppe aufgebaut werden, um langfristig gesundheitsförderliche Strukturen zu etablieren. Diese frühzeitige Prävention soll dazu beitragen, dass das Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit der Promovierenden gesteigert wird und Anlaufstellen für psychische Gesundheit im KIT und in der Umgebung entlastet werden.

Abgeschlossene Projekte

ALT

New Balance

Das Projekt New Balance hat es sich zur Aufgabe gemacht mobiles und digitales Arbeiten und deren Einflüsse auf Gesundheit, Work-Life-Balance und selbstwahrgenommene Produktivität zu identifizieren.

Für eine realitätsnahe und konkrete Projektausrichtung, ermittelt das Projektteam Personengruppen am KIT, die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Privatleben als besonders herausfordernd empfinden. Stellvertretend für diese vulnerablen Gruppen werden anschließend „Personas“ entwickelt. Dazu zählen beispielsweise Forschende und Studierende mit zu betreuenden Kindern, Erstsemester, Nachwuchswissenschaftlerinnen mit hohem Arbeitseinsatz für ihre zukünftige Karriere, die häufig gleichzeitig in der Phase der Familiengründung gefordert sind.

Der Ergebnisbericht zur Onlinebefraung 2023/2024 ist hier verfügbar: https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000182646

SMIGAA Gesundheitsassistent Arbeitsplatz

SMIGAA – Smarter, intelligenter Gesundheitsassistent am Arbeitsplatz

Das SMIGAA-Projekt zielt auf die (Weiter-)Entwicklung und Evaluation eines intelligenten und digitalen Gesundheitsassistenten ab.

Dieser Gesundheitsassistent soll zu ergonomischem Sitzen und regelmäßigen Bewegungspausen während der Arbeit am Schreibtisch beitragen, indem er über einen Tiefensensor die Sitzhaltung des/der Nutzenden erkennt und entsprechend Echtzeit-Haltungskorrekturen sowie individuelle Vorschläge für Bewegungsübungen gibt.

Anfang März 2025 startete die 12-wöchige randomisiert-kontrollierte Interventionsstudie mit fast 100 Teilnehmenden aus dem KIT und weiteren baden-württembergischen Betrieben. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Mitwirkenden!

ProCare Pflegeprojekt

PROCARE - Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen

Das bundesweit initiierte Modell-Projekt Procare, welches von der Techniker Krankenkasse gefördert wird, soll innerhalb seiner Laufzeit von drei Jahren bewegungswissenschaftlich fundierte Empfehlungen für Präventionsarbeit sowie Handlungsanweisungen für die Praxis in der stationären Pflege liefern.

Ziel ist es, unter Berücksichtigung individueller betrieblicher Bedingungen, ein bedarfsgerechtes Präventionsprogramm nach §5 SGB XI in stationären Pflegeeinrichtungen zu implementieren, welches sich sowohl an Pflegekräfte als auch an Pflegebedürftige richtet.

Unter der Verbundleitung der Universität Hamburg und der Techniker Krankenkasse implementieren Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an acht bundesweiten Hochschulstandorten in jeweils sechs Pflegeeinrichtungen vor Ort das Multikomponentenprogramm. Somit werden derzeit 48 (teil-) stationäre Pflegeeinrichtungen wissenschaftlich begleitet und die Umsetzbarkeit und Effektivität des Programmes evaluiert.