SUST(R)AINPRO-KIT
Das Projekt SUST(R)AINPRO-KIT verfolgt das Ziel, nachhaltige Strukturen am KIT auf- und auszubauen, um die mentale Gesundheit von Promovierenden zu fördern sowie psychische Belastungen zu reduzieren. Da bestehende Angebote am KIT primär akute Beratung und Krisenintervention (Sekundär-/ Tertiärprävention) im Fokus haben, konzentriert sich das Projekt auf die Primärprävention im Bereich der mentalen Gesundheit. Hierbei sollen vorhandene interne und externe Angebote systematisiert und ein Netzwerk aus Akteuren und Zielgruppe aufgebaut werden, um langfristig gesundheitsförderliche Strukturen zu etablieren. Diese frühzeitige Prävention soll dazu beitragen, dass das Wohlbefinden und die Lebenszufriedenheit der Promovierenden gesteigert wird und Anlaufstellen für psychische Gesundheit im KIT und in der Umgebung entlastet werden.
Laufzeit
10/2025 - 09/2028
Stichprobe
Zielgruppe sind die rund 3.500 Promovierenden am KIT. Diese stellen eine besonders vulnerable Gruppe im Hochschulkontext dar, da sie vielfältigen wissenschaftlichen, sozialen und organisationalen Belastungen ausgesetzt sind und dadurch zunehmende Prävalenzen psychischer Erkrankungen aufzeigen.
Meilensteine
Stark promovieren - gesund forschen: Das ist das Ziel von SUST(R)AINPRO-KIT. Das Projekt folgt dem Intervention-Mapping-Ansatz und dem PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) und gliedert sich in drei zentrale Teilprojekte.
- Meilenstein 1 (2026) - Abschluss von Teilprojekt 1: Bedarfs- und Bedürfnisanalyse
Zunächst werden psychische Gesundheit, Belastungsfaktoren und Ressourcen von Doktorierenden mittels Umfragen, Fokusgruppen, Interviews, Recherche vorhandener Daten erhoben und zeitgleich bestehende Angebote innerhalb und außerhalb des KITs systematisiert. - Meilenstein 2 (2027) - Abschluss Teilprojekt 2: Zieldefinition und Interventionsplan
In einem ersten Schritt werden spezifische und langfristige Ziele festgelegt. In der theorie- und evidenzbasierten Interventionsplanung werden präventive Maßnahmen geplant. Die Entwicklung der Maßnahme geschieht partizipativ gemeinsam mit der Zielgruppe und den relevanten Stakeholdern. - Meilenstein 3 (2028) - Abschluss von Teilprojekt 3: Implementierung und Evaluation
Es folgt die Implementierung einer geeigneten Maßnahme. Die Evaluation der Wirksamkeit erfolgt anhand qualitativer und quantitativer Methoden (z.B. RE-AIM-Framework). Zuletzt werden Verbesserungen und eine potenzielle Übertragbarkeit auf andere Statusgruppen abgeleitet.




