Abschlussbericht EUC 2019 Rudern

  • Datum: 04. - 07.09.2019

Abschlussbericht EUC 2019 Rudern

Catch the feeling! Unter diesem Motto starteten am ersten September Wochenende 11 Karlsruher Sportlerinnen und Sportler bei den europäischen Hochschulmeisterschaften im schwedischen Jönköping.
Karlsruher Teamfoto

Auf dem Munksjön gingen der Leichtgewichts- Frauen-Doppelzweier mit Luise Möller und Nina Öhlckers und der Männerachter mit Adrian Seiler, Jan-Lukas Harder, Adrian Elter, Johann Fox, Lenz Kiefer, Simon Gessler, Moritz Kopp, Rupert Pretzler und Steuerfrau Linda Kromer auf der 1810 m langen Strecke an den Start.
Die Anreise zur Veranstaltung, bei welcher insgesamt über 500 Studenten aus 21 Ländern und 85 Universitäten teilgenommen haben, begann für die Karlsruher Mannschaft bereits am Montag. Während ein Teil den direkten Flugweg nahm, fuhr der Rest mitsamt allen Booten der süddeutschen Universitäten hinterher und hatte dabei sowohl Gelegenheit, sich schonmal für die Afterparty in Stimmung zu bringen, als auch die Oresund Brücke bei der Fährfahrt vom Wasser aus zu bewundern. Nach dem Aufriggern hieß es am Dienstag und Mittwoch dann erstmal: Strecke und Windbedingungen kennenlernen. Die sowieso schon verkürzte 2000 m-Strecke wurde durch einen starken Mitwind gefühlt noch weiter verkürzt und dafür jedoch technisch zu einer ziemlichen Challenge, weshalb die Ergebnisse für den Vorlauf am Donnerstag für beide Boote nur sehr schwer abschätzbar waren.
Die offizielle Einstiegsveranstaltung, bei der alle antretenden Länder und Universitäten, sowie sämtliche Organisatoren vorgestellt wurden, leitete den Start der Veranstaltung am Mittwochabend ein. Mit einer Feuerchoreografie zur Hymne der Regatta hatte spätestens dann das „Feeling“ alle in seinem Bann.
Klares Ziel für beide Mannschaften war es erstmal, direkt ohne Hoffnungslauf ins A-Finale einzuziehen, was sich als machbar erwies. Beide Mannschaften gewannen ihren Vorlauf. Somit konnten am Freitag alle noch einmal entspannt trainieren, das „Feeling“ an der Tribüne weiter ausbauen und sich auf das Finale vorbereiten.
Zuerst gingen schließlich die leichten Frauen in ihrem Leihboot vom Karlsruher Rheinklub Alemannia im Finale A an den Start. Nach einem guten Einstieg ins Rennen, bei dem sich die beiden zuerst vorne absetzen konnten, zeigten sich die Niederländerinnen aus Utrecht auf den letzten 500m technisch sauberer und kraftvoller und schafften es schließlich noch knapp als erstes über die Ziellinie. Die Mädels freuten sich jedoch auch sehr über ihre Silbermedaille, mit der sie vor Beginn der Veranstaltung nicht gerechnet hatten. Eine Stunde später ertönte erneut das Startsignal für Karlsruhe, wo sich die Männer in einem sehr packenden Rennen, indem bis zum Schluss kein Favorit klar erkennbar war, ebenfalls eine starke Silbermedaille erruderten.
Der letzte Abend wurde dann mit einem formellen Abendessen inklusive kleiner Showeinlage und Aftermovie eingeleitet und anschließend wurde bei einer ausgelassenen Afterparty gefeiert.
Der Großteil der Mannschaft verbrachte anschließend einen wohlverdienten Entspannungsurlaub in Schweden, bevor es den weiten Weg zurück nach Karlsruhe ging.

 

Text: Nina Öhlckers